Grigory Gruzman
Pianist
| Westdeutsche Zeitung Gruzman ist ein äußerst sensibler und poetischer Künstler, der über eine perfekte Technik und Klangkultur verfügt. The Sunday Times Es war ein Abend herrlicher Freude. Kein Wunder bei einem Solisten dieses Kalibers. Eine selten zu hörende Reinheit des Klanges. Ein prächtiges Spiel eines leidenschaftlichen Pianisten. Nice-Matin (Frankreich) Grigory Gruzman gab ein prachtvolles Recital im "Salle Picasso". Sein Spiel ist voller Kontraste, sein Pianissimo geht zu Herzen. Seine Technik erlaubt es ihm, die Schwierigkeiten schlicht zu ignorieren. Von Anfang an erinnerte man sich an Emil Gilels. |
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Grigory Gruzman wurde 1956 in Sankt Petersburg geboren. Im Alter von fünf Jahren erhielt er seine ersten Klavierstunden und wurde schon bald aufgrund seines herausragenden Talentes in die Begabtenschule des St. Petersburger Konservatoriums aufgenommen. Noch während seiner Schulzeit trat er in verschiedenen Städten Rußlands mehr als 300 mal auf.
Sein Studium absolvierte Grigory Gruzman zunächst an der Musikhochschule in Jerusalem bei Prof. Gregory Haimowsky und anschließend an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Vitalij Margulis, wo er sowohl die künstlerische Reifeprüfung als auch das Konzertexamen ablegte. Gruzman ist Preisträger der internationalen Klavierwettbewerbe von Monza und Vercelli (Italien).
Als Solist, Kammermusiker (unter anderem Mitglied des Schostakowitsch-Trios) und Leiter internationaler Meisterkurse trat er in fast allen europäischen Ländern, im Fernen Osten, in vielen Ländern Lateinamerikas und in den USA auf. Überall werden seine Konzerte von Publikum, Presse und Fachkreisen mit größter Begeisterung aufgenommen. "Auf so eine Interpretation der Rigoletto-Paraphrase habe ich mein Leben lang gewartet", urteilte einst Herbert von Karajan und lud Gruzman zu sich nach Salzburg ein.
Fernseh- und Runkfunkanstalten der ganzen Welt haben bereits etwa 100 seiner Auftritte gesendet. Seine Bearbeitung der "Bilder einer Ausstellung" von Modest Mussorgsky für Klaviertrio fand weltweit besondere Beachtung. Ebenso seine neue CD mit den Etüden op. 10 und op. 25 von Frédéric Chopin (organo phon 90112).
Nach dem hervorragenden Bestehen der Künstlerischen Reifeprüfung wurd ihm 1979 ein Hochschul-Lehrauftrag für Klavier erteilt. Während der mit dieser Lehrtätigkeit verbundenen Studienunterbrechung hielt sich der Pianist anschließend mehrere Monate in New York auf, wo er einen Intensivkurs bei einem Assistenten von Claudio Arrau absolvierte.
1980 ist Gruzman als bester Bewerber zum Leiter der größten Hauptfachklavierklasse an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt berufen worden und wurde somit einer der jüngsten Dozenten deutscher Musikinstitute.
Seine noch während des Studiums begonnene, immer breiter werdende internationale Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker erfuhr einen zusätzlichen Schub als er 1985 zusammen mit zwei Kollegen das Schostakowitsch-Trio gründete.
Die Musiker wurden nun auf den wichtigsten Bühnen der Welt – Alte Oper Frankfurt, Concertgebouw Amsterdam, Tschaikowsky-Konzertsaal Moskau, um nur einige zu nennen – heimisch. Die internationale Kritik bezeichnete dieses Trio immer wieder als eines der besten Ensembles der Gegenwart. Das Schostakowitsch-Trio konzertierte weltweit bis 1996. Als Misha Katz, Cellist des Trios, sich der Dirigententätigkeit zu widmen begann, löste sich das Ensemble auf.
2005 wurde Gruzman während der Gründungsversammlung der internationalen Rachmaninov-Gesellschaft e. V. (mit Sitz in Darmstadt) einstimmig zu ihrem Präsidenten gewählt.
1999 bis 2006 war Gruzman als Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg tätig. 2006 folgte er dem Ruf an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Dort obliegt es ihm nicht nur als Professor an der Hochschule, sondern auch an dem angeschlossenen Musikgymnasium Schloss Belvedere für hochbegabte Kinder und Jugendliche eine Hauptfach-Klavierklasse zu leiten
Zusammen mit Irina Grünwald (Violine) und Ekaterina Kitáeva (Klavier) ist er Mitglied des Ensembles "Trialogue Musical", www.trialoguemusical.com.
| El
Nacional (Mexiko-City) Dieses Konzert brachte das Publikum wahrhaftig in höhere Sphären der Spiritualität. Es gab einen nicht enden wollenden Applaus und zahllose Bravo-Rufe. |
Das
Musikleben (Moskau) Nuancen, Phrasierung, Dynamik, Artikulation, Dramaturgie sind äußerst ausgefeilt. Die Interpretation ist frisch, sie wirft einen neuen jungen Blick auf die gespielten Werke ohne jede Willkür.
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CD-Einspielungen:
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Grigory Gruzman spielt Suiten von Bach, Gershwin und Gulda |
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Grigory Gruzman spielt die Études op. 10 und op. 25 von Frédéric Chopin (organo phon CD 90 112, DDD) Klangbeispiele (WAV-Dateien): |
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Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky in der Bearbeitung für Klaviertrio von Grigory Gruzman. LIVE-Aufnahme mit dem Shostakovich Trio: Mikhail Bezverkhny (Violine), Misha Kats (Violoncello) und Grigory Gruzman (Klavier) Klangbeispiele (WAV-Dateien): |
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